Reinhard Kaiser
Freitag, 28. Januar 2011 16:17
Laudatio auf Reinhard Kaiser
anlässlich der Verleihung des Wilhelm-Merton-Preises
am 28. Januar 2011 im Kaisersaal der Stadt Frankfurt am Main
Sehr geehrte Damen und Herren, lieber Reinhard Kaiser,
es gibt eine Menge Leute, die nach vielfältigen Erfahrung zu der Überzeugung gekommen sind, der am häufigsten benutzte Satz zwischen zwei Eheleuten sei nicht der berühmte, gefühlvolle Satz mit den drei Worten und auch nicht die Frage „Wo, zum Teufel, hast Du die Autoschlüssel gelassen?“, sondern die resignierende Feststellung: „Du kannst mich einfach nicht verstehen.“ Die Amerikanerin Deborah Tannen zählt auf diesem Gebiet zu den herausragenden Kapazitäten, denn sie ist nicht nur eine ausgezeichnete Linguistin, sondern überdies verheiratet. Gerüstet mit solchen einschlägigen Kenntnissen hat sie aus wissenschaftlicher Sicht alles Wichtige zu diesem Thema gesagt.
Bemerkenswert ist ja, dass sich Verheiratete üblicherweise über einen längeren Zeitraum kennen, mancherlei Erfahrungen miteinander teilen und vielfältige Gelegenheit haben, an der bilateralen Kommunikation zu feilen. Dennoch steht Deborah Tannen nicht allein mit ihrer Ansicht, dass sogar Gespräche zwischen derart eingespielten Partnern oft genug misslingen. Sie führt zahlreiche Gründe dafür an, die erklären, weshalb Alltags-Dialoge in der Welt der Männer eine andere Rolle spielen als in der Welt der Frauen.
All das muss uns hier aber nicht weiter interessieren. Festzuhalten ist lediglich, dass selbst Menschen, die sich lange kennen und die gleiche Sprache sprechen, einen Übersetzer gut gebrauchen könnten. Damit sind wir beim Thema dieser Rede.
Allerdings lauern nicht nur an der Geschlechtergrenze Stolperdrähte, die jede Kommunikation ins Straucheln bringen können. Da Sprache zu den erworbenen, kulturell vermittelten Fähigkeiten des Menschen gehört, gibt es streng betrachtet so viele unterschiedliche Sprachen wie es individuelle Erfahrungswelten und Erziehungswege gibt. Keine zwei Menschen denken oder sprechen völlig gleich. Dazu noch hat jedes Milieu seine eigene Sprache. Ein Arbeiter der Faust eine andere als ein Arbeiter der Stirn, eine dreiundachtzigjährige Verehrerin von Lady Gaga nicht die gleiche wie eine dreizehnjährige Anhängerin von Johannes Heesters. Von den zahllosen regionalen Dialekten oder den allmählichen historischen Wandlungen der Sprache ganz zu schweigen. Kurzum: Es grenzt an ein Wunder, dass wir uns überhaupt so einigermaßen verständlich machen können. Legten wir die Worte auf die Goldwaage, dann gäbe es wohl keinen gesprochenen oder geschriebenen Text, der von den Lesern oder Zuhörern tatsächlich genau so verstanden wird, wie er von seinem Urheber gemeint ist. Wir glauben nur, uns zu verstehen und verstehen uns doch allenfalls annäherungsweise.
Ich will Sie, sehr geehrte Damen und Herren, hier nicht mit Spitzfindigkeiten der Hermeneutik langweilen, sondern nur die Sensibilität dafür schärfen, was für eine ungeheure, letztlich rätselhafte Leistung es ist, sich durch Sprache verständlich zu machen. Hans-Georg Gadamer hat die entsprechenden Probleme einmal so zusammengefasst: „Die Ausschöpfung des wahren Sinns aber, der in einem Text oder in einer künstlerischen Schöpfung gelegen ist, kommt nicht irgendwo zum Abschluss, sondern ist in Wahrheit ein unendlicher Prozess. Es werden nicht nur immer neue Fehlerquellen ausgeschaltet, so dass der wahre Sinn aus allerlei Trübungen herausgefiltert wird, sondern es entspringen stets neue Quellen des Verständnisses, die ungeahnte Sinnbezüge offenbaren.“
Seine Überlegungen beschreiben allerdings nur die eine Seite des Problems, mit dem sich jeder Übersetzer herumzuschlagen hat. Denn er muss Texte ja nicht nur verstehen, sondern er muss sie dazu noch in eine fremde Sprache übertragen, die sich unter gründlich anderen historischen, kulturellen, sozialen Voraussetzungen geformt hat, die anderen grammatikalischen Gesetzen folgt und in der jedes Wort andere Bedeutungsnuancen hat als vergleichbare Vokabeln in der Ausgangssprache. Zählt der erste Teil der Aufgabe mit Gadamer gesprochen bereits zu den unendlichen Prozessen, dann darf man den zweite wohl getrost zu den hoffnungslosen Vorhaben rechnen. Mit anderen Worten: Wir müssen uns den Übersetzer als einen Menschen vorstellen, der sich Tag für Tag an eine im Grunde unlösbare Aufgabe macht und dabei – verfügt er über so herausragende Talente wie Reinhard Kaiser – trotz allem Ergebnisse erzielt, die uns bei Lektüre vergessen lassen, dass es da überhaupt je irgendwelche Probleme geben hat.
Wie vollbringt der Übersetzer diese alltägliche Zauberei? Wie ist das möglich – wo doch sachlich gesehen fast alles dagegen spricht, je ein befriedigendes Ergebnis zu erzielen. Antwort auf diese Frage kann man bei dem Multitalent Reinhard Kaiser finden, denn der ist nicht nur ein brillanter Übersetzer und kluger Herausgeber, ein Lektor und Redakteur von Rang, sondern zudem ein vielseitiger, immer überraschender Schriftsteller und ein Fotograf mit besonderem Faible für seine Stadt Frankfurt. Aber all das ist ihm noch nicht genug: Er ist zudem noch ein Übersetzungstheoretiker. Will sagen: Er hat sich einige sehr bemerkenswerte Gedanken über die Grundlagen der Übersetzungsarbeit gemacht. Auf ein paar seiner Überlegungen möchte ich hier eingehen, nicht nur, weil sie begreiflich machen, was das Besondere an Kaisers Übersetzungen ist, sondern auch weil sie eine Ahnung davon geben, wieso Verständigung allen Hindernissen zum Trotz dennoch gelingen kann.
Zunächst einmal räumt der Übersetzungstheoretiker Kaiser mit dem verbreiteten Missverständnis auf, der Übersetzer müsse zuallererst die fremde Sprache beherrschen, aus der er übersetzt. In Wahrheit, so schreibt Kaiser, sei „gründliche Kenntnis der eigenen Sprache und Geschicktheit im Umgang mit ihr viel wichtiger“. Das zweite bequeme Vorurteil, das Kaiser beiseite schiebt, ist die Annahme, man müsse über die Sachgebiete oder Milieus, von denen die zu übersetzenden Büchern handeln, besonders gut Bescheid wissen. Auch das sei nicht die ganze Wahrheit, schreibt Kaiser, denn mit „dem Bescheidwissen verhält es sich ähnlich wie mit den Fremdsprachenkenntnissen. Es ist – so weit es trägt – hilfreich und nützlich. Es erleichtert die Arbeit, erspart einiges Nachschlagen und Nachfragen. Aber unerlässliche Voraussetzung für das Übersetzen ist nicht Wissen, sondern Wissenwollen, Neugier.“
Natürlich betreibt Kaiser mit solchen Bemerkungen ein haarsträubendes Unterstatement. Denn selbstverständlich beherrscht er Englisch und Französisch exzellent und ist ein ausgewiesener Kenner zahlreicher Fach- und Sachgebiete, von der Psychologie bis zur Soziologie, von der Philosophie bis zur Kunstgeschichte, von Isaiah Berlin bis zu Groucho Marx. Aber dennoch steckt in den beiden Begriffen „Wissenwollen“ und „Neugier“ meines Erachtens viel von dem Besonderen, das die Übersetzungsarbeit von Reinhard Kaiser ausmacht. Denn trotz seiner sprachlichen und sachlichen Souveränität ist er bereit, jedes neue Buch, das man ihm auf seinen Übersetzerschreibtisch legt, nicht nur als für ihn verständlich, sondern zugleich als ein hermeneutisches Rätsel zu betrachten.
Vielleicht darf ich hier, sehr geehrte Damen und Herren, eine persönliche Erinnerung einflechten: Als ich in den neunziger Jahren im S.Fischer Verlag als Lektor und als Herausgeber der „Neuen Rundschau“ arbeitete, war ich jedes Mal stolz, wenn ich Reinhard Kaiser dazu gewinnen konnte, einen Aufsatz für den Verlag oder die Zeitschrift zu übersetzen. Das Ergebnis war für mich dann immer wieder beglückend und belehrend zugleich: Denn eine Übersetzung Kaisers überträgt den Text nicht nur ins Deutsche, sondern ist zugleich so klar und stilistisch präzise, dass man den Text, den man im Original kennt, wie neu zu verstehen und zu genießen beginnt.
Reinhard Kaiser hat die ungeheuer sympathische Fähigkeit, nicht nur sofort zu begreifen, worum es in dem entsprechenden Text geht, sondern sich parallel dazu unermüdlich die Frage zu stellen „Begreife ich den Text tatsächlich richtig?“ Jedes schnelle Verständnis ist hilfreich, sicher, aber es birgt eben auch die Gefahr des vorschnellen Verständnisses. Wenn an einem Buch, einem Aufsatz oder auch nur einem einzelnen Satz etwas fremd, neu oder originell ist, dann verstehen wir es eben nicht sofort, denn sonst wäre es nicht fremd, neu oder originell. Zu den Fallstricken der Verständigung gehört aber, dass man jenes Neue – um es sich schnell verständlich zu machen – erst einmal in die vertrauten Schubladen einsortiert und sich so um das eigentlich Neue gleich wieder betrügt.
Kein Wunder also, wenn Reinhard Kaiser darauf besteht, für einen Übersetzer sei Fremdsprachenkenntnis nicht so wichtig wie die Bereitschaft, den fremdsprachlichen Text zu durchleuchten und zu erforschen. Kein Wunder auch, dass Kaiser vom Übersetzer verlangt, nicht allein die Sprache zu erforschen, sondern ebenso das, was durch die Sprache eingefangen werden soll, nämlich die Welt. Denn gerade was fremd, neu und originell ist, lässt sich nicht allein aus Worten, sondern oft besser durch die Anschauung begreifen. Wirklich gut beschreiben kann man nur das, was man gut kennt. Und also kann man auch nur das wirklich gut übersetzen, fügt Reinhard Kaiser hinzu, was man in irgendeiner Weise kennen gelernt hat. Folglich gehört zu seinen eisernen Regeln fürs Übersetzen nicht nur die Aufforderung zur ständigen sprachlicher Selbstprüfung, sondern auch zur Überprüfung der sprachlichen Inhalte in der Realität: „Fast jedes nuancierende Adjektiv“, so schreibt Kaiser, „lässt sich auf mehrere Weise übersetzen. Aber welche Übersetzung in einem bestimmten Fall die treffendste ist, sagt dem Übersetzer weder der Text des Originals noch sein Wörterbuch. Er muss selbst sehen, selbst urteilen und selbst entscheiden. Das gleiche gilt für Schilderungen von Gebäuden, Gesichtern, Landschaften und vielem mehr. [...] Literatur ist ja doch über weite Strecken nichts anderes als die Evokation von Bildern und Geschehnissen, die der Autor – ob in der Wirklichkeit oder in der Vorstellung – gesehen oder erlebt hat. Je mehr von alledem auch der Übersetzer sich vor Augen zu führen oder nachzuerleben vermag, desto solider die Grundlage, auf der er seine Wörter wählt.“
Im ersten Moment klingt das vielleicht gar nicht so überraschend: Wer verstehen will, was ein anderer mitzuteilen versucht, ist gut beraten, wenn er sich anschaut, wovon dieser andere spricht. Doch mindestens zwei Punkt an diesem Werkstattbericht Kaisers sind sehr bemerkenswert: Zum einen, sehr geehrte Damen und Herren, denken Sie doch bitte daran, mit welcher Radikalität manche Theoretiker der Moderne die Literatur vom Leben trennen, mit welcher Entschlossenheit sie die Literatur aus ihrer Bezogenheit auf die Realität herauslösen und einen Text lediglich als Resultat intertextueller Verknüpfungen betrachten. Ich weiß nicht, ob es Texte, die solchen theoretischen Vorgaben entsprechen, überhaupt je gegeben hat. Aber wenn, dann wird aus der Sicht des Übersetzers Reinhard Kaiser klar, dass sie nicht nur unübersetzbar, sondern letztlich auch unverstehbar sind.
Zum anderen lassen diese Überlegungen erkennen, welche Anforderungen an einen guten Übersetzer zu stellen sind. Kaiser erwartet vom Übersetzer nicht nur Gadamers unendlichen hermeneutischen Prozess in endlicher Zeit zu bewältigen, nicht nur seine eigene und die fremde Sprache zu beherrschen, nicht nur Kenntnisse zu allen wesentlichen Themen des Buches, das übersetzt werden soll, sondern dass er sich dazu noch das Buch gleichsam optisch erarbeitet und es förmlich nacherlebt. Denn nur wenn er nahe am Erleben des Autors ist, ist er auch nahe an den Worten, die der Autor in jener anderen Sprache gewählt hätte, in die das Buch übersetzt werden soll. Das Verfahren hat Grenzen, das fügt Kaiser sofort hinzu. Wer ein Roman über einen Serienmörder übersetzt, wird keine Mordserie begehen, nur um die Übersetzungsqualität zu steigern. Aber meditative Annäherungen an die dunkelsten Seiten des eigenen Seelenlebens würde Kaiser dem Übersetzer solcher Thriller durchaus empfehlen.
So darf es niemanden überraschen, wenn Kaiser die Aufgabe des Übersetzers schließlich mit der des Schauspielers vergleicht. Auf die Idee brachte ihn ein Buch des Schauspiellehrers Lee Strasberg, das er zu übersetzen hatte. Schauspieler müssen einen vorgegebenen, fremden Text mit dem Mitteln ihrer Kunst zu neuem Leben verhelfen – so wie es ein guter Übersetzer auf seine Weise ebenfalls tut. Dabei kann dem Schauspieler nur eine vorbehaltlose Einfühlung in seine jeweilige Rolle helfen. Und Ähnliches empfiehlt Kaiser auch dem Übersetzer, sobald der in den Roman eines fremdsprachigen Autors eintaucht: Den richtigen Ton für die Romanfiguren wird er nur finden, wenn er bereit ist, in seinen eigenen Erinnerungen, also in dem was Strasberg das „emotionale Gedächtnis“ nennt, Ausschau zu halten nach stellvertretenden Situationen und Emotionen für das, was die Romanfiguren in ihrer Geschichte erleben.
Meine Damen und Herren, es ist nicht zu übersehen, das alles hat viel mit Kunst zu tun und fast nichts mit dem wortgetreuen Übertragen eines Textes von einer Sprache in die andere. Wer die Atmosphäre eines Buches, wer sein besonderes Aroma von der einen Sprache in die andere retten will, der kann sich nicht auf Nachschlagewerke und Wörterbücher verlassen. Für den wird, um es mit einem Wort Reinhard Kaisers zu sagen, das Übersetzen zur „Kunstübung“, zur Nach- und Neuschöpfung in einer anderen Sprache.
Einen neuerlichen Triumph seines Talents für derartige Kunstübungen hat Kaiser jetzt erlebt, als es gar nicht darum ging ein Buch aus einer fremden Sprache ins Deutsche zu transportieren, sondern darum, deutsche Romane des 17. Jahrhunderts in das Deutsch des 21. Jahrhunderts zu schmuggeln. Aber ein Zufall ist das nicht. Denn gerade diese Arbeit an den Büchern Grimmelshausens macht die artistischen Fähigkeiten Kaisers besonders deutlich. Denn auch wenn seine Aufgabe lautete, Gimmelshausens Romane in eine heutige Sprache zu bringen, ging es andererseits auf keinen Fall darum, ihnen das 17. Jahrhundert auszutreiben. Kaiser musste sie wie neu aufpolieren und dennoch dafür sorgen, dass sie ihr Alter nicht verleugneten. Er musste sie uns nahe rücken und trotzdem 350 Jahre in der Ferne lassen. Ohne Kunst geht das nicht, ohne Kunst wird eine solche notwendigerweise widersprüchliche Übung nie gelingen. Was Kaiser hier vollbracht hat, ist ein kleines Wunder. Er verletzt den Ton Grimmelshausens nicht, verändert kaum den Rhythmus von dessen Prosa, hält Distanz zu allen plumpen begrifflichen Aktualisierungen und schafft es dennoch, die Bücher auf die Wellenlänge unseres modernen Ohrs einzustimmen, beziehungsweise unser modernes Ohr für die Sprache Grimmelshausens zu öffnen. Man spürt es kaum, aber man wird von Kaiser, diesem grandiosen Nach- und Neugestalter textlicher Vorlagen, umsichtig und fast unmerklich an die Hand genommen und zu allen Schönheiten und Eigenwilligkeiten, Höhen und Abgründen dieser drei Romane geführt wie von einem unsichtbaren Expeditionsleiter. Er lenkt uns ebenso leichtfüßig wie trittsicher über all die längst zugewucherte Pfade, die wir aus eigener Kraft nur mit einer erheblichen Mühe bewältigt hätten – vor der wir, seien wir ehrlich, gelegentlich aus Bequemlichkeit zurückschrecken.
Lassen Sie mich, sehr geehrte Damen und Herren, zum Schluss an ein altes Bonmot erinnern. Der französische Schriftsteller und Kritiker Edmond Jaloux schrieb einmal, Übersetzungen seien wie die Frauen: „Wenn sie schön sind, sind sie nicht treu. Und wenn sie treu sind, sind sie nicht schön.“ Ich weiß nicht ob dieses sehr französische Apercu jemals tatsächlich zutraf. Die Wahrheit ist doch wohl vielmehr, dass sich nicht nur Frauen, sondern auch Männer mit jeder neuer Liebe ein wenig anders neu erschaffen. Und gerade hier scheint mir das Geheimnis von Reinhard Kaiser zu liegen: Ihm ist es gelungen, Grimmelshausens Romane beim Übersetzen ins zeitgenössische Deutsch neu zu erschaffen. Ohne beeindruckende Sachkenntnis und ohne beneidenswerte sprachliche Ausdruckskraft, aber vor allem ohne großen Kunstverstand wäre das nicht möglich gewesen. Schon dafür hat Kaiser es verdient, gepriesen und ausgezeichnet zu werden. Wenn man dazu noch an die lange Reihe der Bücher denkt, die er aus anderen Sprachen in sein geliebtes Deutsch übertragen und dabei neu erschaffen hat, hat er sich den Wilhelm-Merton-Preis für europäische Übersetzungen wahrhaft redlich verdient. Und mir bleibt nur, ihm voller Bewunderung dazu zu gratulieren.
Meine Damen und Herren, vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.
Thema: Kaiser, Reinhard | Kommentare (0) | Autor: Uwe Wittstock